Macht Maschine und Magie

Frischzelle bei der Langen Nacht der Museen Köln in der Archäologische Zone Köln

Dass die Musik- und Bildmaschinen schon immer etwas mehr bewirkten, als nur Bilder und Töne zu erzeugen ist evident. Dass signifikanten Schritte in der Entwicklung der menschlichen Gesellschaft, wie wir sie heute kennen, nur durch Maschinen möglich waren ist auch evident. Dass aber einen tieferer metaphorischer und vielleicht auch qualitativer Zusammenhang zwischen Macht, Magie und Maschine bestehen könnte, was sich am deutlichsten im gemeinsamen etymologischen Ursprung dieser Begriffe, dem germanischen Wortstamm magh zeigt, ist weit aus subtiler.

Eine intermediale Inszenierung einer Gegenüberstellung der kontemporären und antiken Ausformungen dieses Archetyps von "magh"/Macht Maschine und Magie.

Die Räume des Prätoriums wurden zur Kulisse eines inszenierten Traumes von "magh" eines zeitgenössischen Menschens. Schlafend durchlief er immer tiefere Schichten seines Unbewussten, wobei sich die metaphorischen Räumen seiner Psyche in den verschiedenen Kammernder Ruine als materialisierte Bilder widerspiegelten. 


Besetzung:

Aline Bruecker (Kostüm Assistenz und Installationen), Gene Coleman (Klarinette), Sven Hahne (Computer, Video), Jorge Jara (Kostüme und Inszenierung), Karen Libischewski (Naturhorn), Matthias Muche (Posaune), Stephan Oetter (naturhorn), Christian Reiner (Gesang), Christoph Thelen (naturhorn), Michael Thies (video)



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